head unternehmen 20120712
 
Das Unternehmen

    Die TOMORROW FOCUS Strategie 2010

    Wie sich die TOMORROW FOCUS AG neu erfand

    Die heutige TOMORROW FOCUS AG ist ein wachstumsstarkes, selbstbewusstes Internetunternehmen mit erfolgreichen Geschäftsbereichen und Marken. Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind äußerst positiv und auch die weitere Zukunft sieht erfreulich aus. Vor gut fünf Jahren war dieser Erfolg noch nicht absehbar.

    Der 21. Oktober 2005 ist ein sonniger und milder Herbsttag am Rande der Bayerischen Alpen. Im kristallklaren Eibsee spiegeln sich die schneebedeckten Hänge der nahegelegenen Zugspitze. Bereits frühmorgens sind im Hotel Eibsee rund 25 Frauen und Männer eingetroffen. Die gesamte zweite Führungsebene der TOMORROW FOCUS AG sowie ausgewählte Spezialisten wurden vom Vorstand zu einem dreitätigen Strategieworkshop eingeladen. Dieser trägt den Titel „Quo Vadis TOMORROW FOCUS AG 2010?“. Die Agendapunkte „TFAG 2010 Strategieentwicklung“ und „Vorstellung, Diskussion und Bewertung Top 15 Geschäftsfelder“ lassen erahnen, dass es hier um die Zukunft der TOMORROW FOCUS AG geht.

    Gemischte Historie
    Die 2001 aus der Verschmelzung der Focus Digital AG und der Tomorrow Internet AG hervorgegangene TOMORROW FOCUS AG vereint 2005 diverse journalistische Onlineportale, zwei Zeitschriften und einen Onlinevermarkter unter ihrem Dach. Ein Verlustvortrag von über 100 Millionen Euro laut Bilanz zum 31. Dezember. 2004 zeugt von einer recht gemischten Unternehmenshistorie. Auch die weiteren Aussichten können 2005 die mit dem Unternehmen betrauten Analysten nicht überzeugen. So betitelt Oppenheim Research seine Studie vom 29. Mai 2005 mit den Worten „Positive news flow still some time ahead“.

    Bereitschaft zum Richtungswechsel
    Dem bestehenden Management der TOMORROW FOCUS AG sei klar gewesen, dass es dringendeines Richtungswechsels bedurfte, beschreibt Stefan Winners, der im Juni 2005 als neuer CEO ins Unternehmen kam. Daher sei die Bereitschaft auch groß gewesen, einen entsprechenden Change Prozess mitzugestalten. „Eine meiner ersten Amtshandlungen bestand darin, gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen Christoph Schuh und den Beratern von Skillnet als Teil einer strategischen Neuausrichtung alle Geschäftsbereiche ohne Wenn und Aber auf den Prüfstand zu stellen und parallel interessante, neue Geschäftsfelder aufzuspüren.“ Parallel dazu wurde die renommierte Managementberaterin Marion Wolff mit der Koordination des Strategie- und Organisationsentwicklungsprozesses und der Ausarbeitung einer neuen Personalstrategie beauftragt. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse wurden dem TOMORROW FOCUS Management dann im „Quo Vadis“-Workshop am Eibsee präsentiert und anschließend gemeinsam diskutiert und bewertet. Und das bis tief in die Nacht hinein. Am Ende des dreitägigen Workshops standen die durchaus ambitionierten Eckpfeiler der neuen Unternehmensstrategie der TOMORROW FOCUS AG fest – bis zum Geschäftsjahr 2010 sollten drei neue Geschäftsfelder identifiziert, der Umsatz des Unternehmens auf 100 Millionen Euro verdoppelt und das operative Betriebsergebnis EBIT auf 10 Millionen Euro vervielfacht werden.

    Harte Einschnitte vollzogen
    „Als ich unsere neue Strategie für 2010 im November 2005 auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt präsentierte, gab es kritische Kommentare von Investoren und Analysten. Das Vertrauen in das Unternehmen war in den Jahren davor belastet worden. Man traute uns das einfach nicht zu und belächelte unsere Aussagen“, so Stefan Winners. Schmunzelnd ergänzt er „Heute sind wir diejenigen, die lächeln“. Winners hat zu Recht gut Lachen – TOMORROW FOCUS übertraf die damals gesteckten Strategieziele im Geschäftsjahr 2010 mit 128 Millionen Euro Umsatz und 15,9 Millionen Euro EBIT deutlich. Der Weg dorthin war allerdings nicht leicht. Harte Einschnitte mussten vollzogen werden. So hatte die Einführung einer transparenten Leistungskultur auch den Umbau des Führungsteams zur Folge.

    Auch entschied man sich in aller Konsequenz nicht profitable Bereiche zu schließen, sowie nicht mehr zum Kerngeschäft zählende Unternehmen zu veräußern. „Die printstarken Marken ‚Bellevue and More‘ und ‚Playboy‘ passten nicht mehr zu unserer internet-only-Strategie. Gleichzeitig war uns klar, dass sie sich in Verlagsobhut besser weiterentwickeln konnten, als in einer reinen Internetgruppe“, betont Winners. Wichtigster Teil der neuen Unternehmensstrategie war die kräftezehrende Sichtung zahlloser Akquisitionsziele. „Wir suchten echte Online Geschäftsmodelle, die wir über unsere Reichweite skalieren konnten“, erläutert Friedrich von Scanzoni, der damalige Leiter Unternehmensentwicklung und heutige Geschäftsführer International bei HolidayCheck. „Besonders die Bereiche Reise und Dating gefielen uns, aber auch Gesundheit und Finanzen erschienen uns als aussichtsreich“, ergänzt von Scanzoni.

    Perlen entdeckt
    So kam es, dass der Blick schnell auf das erst 2003 gegründete Hotelbewertungsportal HolidayCheck fiel. Die Gründer des stark wachsende Start-ups waren auf der Suche nach einem Kapitalgeber und Medienpartner, der die Medienpräsenz erhöhen und das weitere Wachstum unterstützen konnte. „Als wir die Gründer das erste Mal trafen, war uns sofort klar, welches Potenzial in ihrem Unternehmen steckte und vor allem, dass wir der ideale Partner waren, um das weitere Wachstum gemeinsam mit ihnen zu stemmen“, beschreibt Stefan Winners. Die Chemie stimmte und man wurde sich schnell einig, so dass bereits im Juli 2006 die mehrheitliche Übernahme der HolidayCheck AG durch die TOMORROW FOCUS AG besiegelt wurde. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich heute zeigt. Einen weiteren guten Riecher bewies TOMORROW FOCUS auch genau ein Jahr später mit der mehrheitlichen Übernahme der 2004 gegründeten Elitemedianet GmbH, der Betreiberin des Premium- Partnervermittlungsportals ElitePartner.de. Wie bei HolidayCheck traf man auf hochmotivierte Gründer, die ihr damals noch kleines Unternehmen gemeinsam mit einem großen und solventen Partner mit Medienerfahrung weiterentwickeln wollten. Und erneut hatte diese Strategie Erfolg. Nach eigener Schätzung errang ElitePartner 2010, also nur drei Jahre nach Übernahme, in Deutschland die Marktführerschaft im Premiumsegment. Nachdem die TOMORROW FOCUS AG die Geschäftsfelder Reise und Dating damit erfolgreich erobert hatte, folgten in den Jahren 2008 und 2009 drei early-stage-Investitionen in die Bereiche Finanzen, Gesundheit und Advertising. Sowohl das Finanz- und Börsenportal Finanzen100.de, das Arztbewertungsportal jameda.de, als auch der Restplatzvermarkter Adjug verzeichnen seitdem ein starkes und kontinuierliches Reichweiten- und Umsatzwachstum. Sie sind damit auf bestem Wege, ebenfalls als erfolgreiche Investments in die Unternehmensgeschichte der TOMORROW FOCUS AG einzugehen.

    Unternehmerische Möglichkeiten wachsen

    „Die besonderen Leistungen bestanden neben der Identifikation attraktiver Geschäftsmodelle und Gesellschaften, in der reibungslosen Integration neuer Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Ländern“, fasst Bodo Kräter, Managing Partner bei Skillnet, den Erfolg der 2005 beschlossenen Strategie rückblickend zusammen. Dass sich das Unternehmen aktuell besser denn je entwickle und die unternehmerischen Möglichkeiten weiter gewachsen seien, liege an der neuen DNA der TOMORROW FOCUS AG. Diese sei „unternehmerisch, innovativ, integrativ, international und sehr offen für starke Talente und attraktive Geschäftsmodelle“. Beste Voraussetzungen für ein Gelingen der vor kurzem beschlossenen Strategie 2015 und damit für ein weiterhin nachhaltiges Unternehmenswachstum.

    Alle Infos zur TOMORROW FOCUS Strategie 2015 finden Sie hier.





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