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Das Unternehmen
    Philipp Goos

    TFAG: Erfolgreiche Gründer für langfristige Beziehung gesucht

    Am Anfang stand die Suche. Markus Schott, Mitgründer der größten deutschsprachigen Hotelbewertungsplattform HolidayCheck, suchte für sich und seine Freunde ein geeignetes Urlaubsdomizil und wollte sich dabei nicht auf die üblichen Katalogphrasen verlassen. Arne Kahlke verdanken viele glückliche Paare ihre Zweisamkeit, denn er fand keine seinen Ansprüchen entsprechende Online-Partnervermittlung – die Geburtsstunde von ElitePartner. Die TOMORROW FOCUS AG suchte und fand das Potenzial dieser Ideen und ihrer Gründer. Und die Suche geht weiter.

    Das Aufspüren expandierender Online-Unternehmen ist bei TOMORROW FOCUS eine der Hauptaufgaben von Philipp Goos. Der promovierte Diplom-Kaufmann leitet beim Münchner Internetkonzern seit November 2008 den Bereich Unternehmensentwicklung. „Wir planen auch im laufenden Geschäftsjahr mindestens eine Investition in ein vielversprechendes Geschäftsmodell“, so Goos. Dabei erteilt der Unternehmensentwickler klassischen, „physischen“ E-Commerce-Modellen mit Logistikkomponente eine klare Absage. „Unsere Strategie konzentriert sich auf transaktionsbasierte und Abonnement-Modelle. Auch in den Bereichen Mobile Commerce und Performance Advertising sehen wir uns verstärkt um.“

    Mit wachsendem Erfolg und Bekanntheitsgrad der TOMORROW FOCUS AG kommen mittlerweile häufig auch Gründer direkt auf ihn zu. „Wir sind immer offen für Ideen, wenn wir der Überzeugung sind, dass das Geschäftsmodell funktioniert“, so Goos. Entscheidend ist dabei neben der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells die Qualität des Gründerteams und der Reifegrad des Start-ups.“ Idealerweise befinden sich die Unternehmen bereits im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium („later stage“), stehen also bereits kurz vor oder nach Break-even und treten in die Expansionsphase ein.

    Höchstens eine von 50 Geschäftsideen ist jedoch nach Goos’ Erfahrungen interessant für die AG. „Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Natürlich sind wir daher sehr vorsichtig, denn als Aktiengesellschaft müssen wir uns gegenüber unseren Aktionären verantworten.“

    Ist ein spannendes Zielunternehmen ausfindig gemacht, geht Philipp Goos auf den Eigentümer zu. Nachdem eine Vertraulichkeitsvereinbarung („non disclosure agreement“) getroffen wurde, beginnt das gegenseitige Kennenlernen und der Interessenabgleich. „Diese Phase ist sehr wichtig für uns, da wir die Gründer langfristig an das Unternehmen binden möchten. Wir wollen gemeinsam mit ihnen den Unternehmenswert steigern und am Erfolg finanziell partizipieren – aber auch das Risiko teilen“, erklärt Goos. „Wir sind keine Beteiligungsholding, sondern entwickeln Unternehmen strategisch nachhaltig. An kurzfristigen An- und Verkäufen sind wir nicht interessiert.“

    Kommt es zum Vertragsabschluss und zur Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörde, unterstützt die AG das Start-up mit voller Kraft: „Wir wissen, wie man aus einem überzeugenden Geschäftsmodell ein erfolgreiches Unternehmen macht: Wir bieten langjährig gewachsenes Know-how, finanzielle Sicherheit und eine enorme Media-Power zum Aufbau einer Marke.“ Von der Vermarktung, über SEO bis hin zur Usability-Optimierung und Marken-Positionierung reicht das TOMORROW-FOCUS-Förder-Paket. Den Beweis liefern die verschiedenen Erfolgsstorys der TOMORROW-FOCUS-Töchter.

    Dabei lässt die Holding den Gründern beim Aufbau genügend Freiheiten. Eine Partnerschaft mit Zukunft: Die einstigen Start-ups HolidayCheck und ElitePartner wuchsen unter der Obhut von TOMORROW FOCUS inzwischen zu erfolgreichen, großen und teils international erfolgreichen Online-Unternehmen heran, die heute maßgeblich zum Erfolg des Internetkonzerns beitragen. Und TOMORROW FOCUS sucht weiter.