Bitcoin: Bezahlen ja, aber keine Zahlung annehmen
München, 18. Dezember 2013 – Die TOMORROW FOCUS AG, einer der führenden deutschen Internetkonzerne, hat über 1000 Internetnutzer zum Thema Bitcoin befragt. Die Ergebnisse zeigen: Vielen Befragten ist die virtuelle Währung noch unbekannt. Einige Teilnehmer können sich auch vorstellen, damit zu zahlen. Allerdings ist die tatsächliche Nutzung noch sehr gering. Viele Befragte zweifeln an den Vorteilen der Währung gegenüber dem Euro. Nach Prognose der Befragten zur Bitcoin-Wertstabilität wird deren Gegenwert noch sinken.
Hier steht zusätzlich ein Video einer ergänzenden Straßenumfrage über die Bitcoin-Nutzung zur redaktionellen Verwendung bereit.
Bitcoin: Internetwährung, Spielgeld oder Akkuschrauber?
Knapp die Hälfte der Befragten hat den Begriff Bitcoin schon einmal gehört – 51,1 Prozent der Befragten sagt der Begriff nichts. Fast alle Befragten, denen Bitcoin etwas sagt, wissen, dass es sich dabei um eine virtuelle Internetwährung handelt. 1,4 Prozent hält sie für Spielgeld für Glückspielautomaten. Befragte, denen Bitcoin nichts sagt, haben trotzdem ein gutes Gespür für die Bedeutung des Begriffs: mehr als die Hälfte (55,8 Prozent) sagen, dass es sich dabei um eine virtuelle Internetwährung handeln könnte. 12,2 Prozent gehen von einer Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit aus. 8,9 Prozent vermuten hinter dem Begriff Spielgeld für Glückspielautomaten; 4,3 Prozent einen Akkuschrauber.
Bezahlen mit Bitcoin: Unterhaltungselektronik ja, Lebensmittel nein
Mehr als die Hälfte der Befragten kann sich nicht vorstellen zukünftig mit Bitcoin zu bezahlen (56,6 Prozent). 41,2 Prozent könnte sich eine Bezahlung mit Bitcoin vorstellen, 2,2 Prozent haben bereits mit der Internetwährung bezahlt. Die höchste Bereitschaft mit Bitcoin zu zahlen herrscht unter den Befragten beim Kauf von Unterhaltungselektronik, Spielen und technischem Equipment: Mehr als Dreiviertel der Befragten (77,6 Prozent) können sich vorstellen diese Waren mit Bitcoin zu zahlen oder geben an, dies sogar ganz sicher tun zu wollen. Dicht gefolgt von der Bereitschaft Tickets für Konzerte, Museen und andere Veranstaltungen mit Bitcoin zu bezahlen (77,4 Prozent). Bei Lebensmitteln besteht bei den Befragten die geringste Bereitschaft diese mit Bitcoin zu zahlen. Jeder Fünfte kann sich dies nicht vorstellen und 35,8 Prozent würden lieber mit Euro bezahlen. Auch Dienstleistungen, wie Restaurant- oder Friseur-Besuche, bezahlen die Befragten lieber in Euro (40 Prozent). Knapp jeder Fünfte kann sich die Bezahlung von Dienstleistungen in Bitcoin nicht vorstellen (19,4 Prozent).
Zweifel am Vorteil von Bitcoin
Der Hauptgrund, warum die Befragten nicht mit Bitcoin bezahlen möchten, ist, dass sie keinen Vorteil gegenüber einer Bezahlung mit Euro sehen (62,5 Prozent). 48 Prozent haben Zweifel an der rechtlichen Sicherheit oder empfinden es als „Spielgeld“. 40,3 Prozent haben Angst vor Hacker-Angriffen und vor dem Verlust der Bitcoins.
Eine Bitcoin-Zahlung annehmen? Nein, danke!
64,2 Prozent der Befragten würden eine Zahlung in Bitcoin nicht annehmen. Knapp ein Drittel könnte es sich dagegen vorstellen (34,4 Prozent); 1,4 Prozent hat Bitcoin sogar schon einmal als Gegenwert angenommen.
Einschätzung der Wertstabilität: Der Gegenwert zum Euro wird sinken
52,5 Prozent der Befragten trauen sich keine Prognose über die zukünftige Wertstabilität der virtuellen Währung zu. Über die Hälfte der Befragten, die sich eine Einschätzung zutrauen, sind der Meinung, dass der Gegenwert in Euro innerhalb eines Jahres abnehmen wird (57,1 Prozent). Ein Viertel denkt, dass der Gegenwert in Euro steigen wird. 17,8 Prozent gehen von einem stabilen Gegenwert in Euro aus.
Zur Bitcoin-Umfrage der TOMORROW FOCUS AG
Für die vorliegende Umfrage wurden 1009 Online-Panel-Teilnehmer des TOMORROW FOCUS Media Opinion-Pools im Dezember 2013 zum Thema Bitcoin befragt. Daraus lassen sich Tendenzaussagen für die deutsche Internetbevölkerung treffen.
Über die TOMORROW FOCUS AG:
Die TOMORROW FOCUS AG (ISIN DE0005495329), München, ist einer der führenden börsennotierten Internetkonzerne Deutschlands. Das rund 700 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist in den beiden Segmenten Transactions und Advertising aktiv.
Das Segment Transactions beinhaltet die HOLIDAYCHECK AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die WEBASSETS B.V (Betreiberin der ZOOVER-Hotelbewertungsportale und der METEOVISTA-/WEERONLINE-Wetterportale), die TOMORROW TRAVEL B.V. (Betreiberin des niederländischen Onlinereisebüros TJINGO), die RPC VOYAGES SAS (Betreiberin des französischen Onlinereisebüros ECOTOUR), die ELITEMEDIANET GmbH (Betreiberin des Premium-Partnervermittlungsportals ELITEPARTNER) und die JAMEDA GmbH (Betreiberin des gleichnamigen Arztempfehlungsportals JAMEDA.de).
Das Segment Advertising umfasst mit der TOMORROW FOCUS MEDIA GmbH einen der führenden deutschen Onlinevermarkter, der neben Websites der TOMORROW FOCUS Gruppe, wie dem Nachrichten- und Nutzwertportal FOCUS Online, der Nachrichten- und Meinungsplattform The Huffington Post, dem Nachrichten- und dem Börsenportal FINANZEN100 und dem Elternportal NETMOMS GmbH, auch zahlreiche bekannte Partnerportale vermarktet.
Ansprechpartner
Stellv. Leiterin Konzernkommunikation und Investor Relations
TOMORROW FOCUS AG

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