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Jobs & Karriere
    TFT-Azubi Ron Hoffmann und sein Ausbilder Bastian Konetzny

    Mitarbeiterportrait

    TFT bildet aus: Fachinformatik-Azubi Ron Hoffmann und sein Ausbilder Bastian Konetzny im Interview

    Seit September 2010 fegt ein frischer Wind durch die Gänge von TFT in München. In neonfarbenen Kapuzenpullis, angeregt über seine drei größten Passionen – Informatik, Facebook und Laufsport – plaudernd, immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Der Wind hat einen Namen: Ron. Der 19-Jährige aus dem schönen Sachsen-Anhalt macht beim erfolgreichen Technologie- und Kreativdienstleister TFT für drei Jahre eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Wir haben uns mit ihm und seinem Ausbilder Bastian Konetzny, Teamleiter bei TFT, über seine Ausbildung unterhalten. Bei unserem Interviewtermin sind die Rollen der beiden klar verteilt: Ron an der Quatsch- und Spaßkanone, Basti der geduldige Vater im Hintergrund, der aufpasst, dass sein Schützling bei seinen Antworten nicht über die Stränge schlägt.

    Ron, beschreib doch mal einen typischen Ausbildungstag bei TFT!

    Ron:
    Also ich komm immer so um 9 Uhr. Dann erstmal Mails und Facebook checken. Dann auf diversen IT-Seiten schauen, was es so Neues gibt. Nochmal kurz Facebook...

    Basti knufft Ron unauffällig in die Seite.

    Ron: …denn ich betreue ja auch die Facebook-Seite bei TFT mit. Und dann starte ich natürlich aktiv in den Informatik-Alltag. Eigentlich bin ich bei allen Entwicklungsschritten für Content-Management-Module dabei. Ich lerne also, was es bei der Konzeption so eines Moduls, bei der Ausführung, dem Testing und der Dokumentation zu beachten gibt.

    Was zeichnet für euch denn die Arbeit als Fachinformatiker aus, was macht sie so besonders?

    Basti:
    Ich überlass dir mal den Vortritt, Ron. Jetzt bin ich ja auch ein bisschen gespannt…

    Ron
    (nach intensivem Nachdenken): Also, zum einen kann man wahnsinnig kreativ arbeiten. Für jedes Problem gibt es mindestens zwei Lösungswege. Dementsprechend gibt mir Bastian auch nie einen „So-Muss-Es-Sein-Weg“ vor. Das ist schon spannend. Außerdem steht Teamarbeit sehr im Mittelpunkt. Hier kann keiner ein Projekt alleine verwirklichen. Alle müssen an einem Strang ziehen. Die Arbeit ist auch sehr abwechslungsreich, man kann wirklich jeden Tag etwas Neues lerne. Gleichzeitig muss man - bei all den vielen Entwicklungen in der Informatik - aber auch immer am Ball bleiben, um einen guten Job zu machen.

    Basti: Da bin ich ja spontan beeindruckt! Mir ist es wichtig, Ron die eigentliche Idee hinter dem Job klar zu machen: Die Selbstständigkeit. Es geht darum, sich selber einzubringen, kreativ zu sein. Diese Eigenständigkeit ist es, die gute Informatiker ausmacht. Aber wenn ich ihm so zuhöre, scheint das ja schon ganz gut bei ihm angekommen zu sein.

    Ron, du kommst eigentlich aus der Nähe von Leipzig. Warum München, warum TFT?

    Ron:
    Mich haben Computer und speziell das Internet schon immer fasziniert. Dass ich etwas in die Richtung auch beruflich machen will, stand also schon recht früh fest. Die Ausbildung zum Fachinformatiker passte für mich perfekt. Bei TFT in München habe ich mich beworben, weil sie eine der wenigen Technologie-Dienstleister sind, die sich so erfolgreich auf das Web spezialisiert haben. Bei vielen anderen Firmen steht eher die Software-Programmierung im Vordergrund. Als ich dann zu einem dreitätigen Probearbeiten hier war, wusste ich gleich: Das ist es. Hier herrscht einfach eine total herzliche und familiäre Atmosphäre, das hat mir gleich gefallen!

    Basti
    (grinst): Das sehe ich natürlich auch so.

    Basti, die Initiative, TFT eine Ausbildung zum Fachinformatiker anbieten zu lassen, ging ja von dir aus. Warum war dir das wichtig?

    Basti:
    Ich finde einfach, dass man als erfolgreiche Firma auch mal etwas zurückgeben muss. Außerdem bilde ich lieber selber gut – und genauso wie ich mir das vorstelle - aus, als mich auf die Ausbildung anderer Firmen zu verlassen. Ein Vorteil für uns ist natürlich auch, dass sich Rons Grundkenntnisse nach der Ausbildung exakt mit denen decken, die bei uns gefordert sind. Bleibt er anschließend bei TFT, ist das natürlich super. Aber auch, wenn Ron danach zu einem anderen Unternehmen wechseln sollte, hat es sich für mich gelohnt. (Seitenblick auf Ron) Er bringt auf jeden Fall frischen Wind zu uns rein.

    Und wie lautet deine Bilanz nach etwa acht Monaten als Ausbilder: Würdest du es nochmal machen?

    Basti: Auf jeden Fall! Gut, man sollte schon damit umgehen können, dass Teenies grundsätzlich gerne ihre Grenzen austesten wollen….

    Ron (grinst): Das stimmt.

    Basti: ….aber den „Aha-Effekt“ bei Ron zu sehen, wenn ich ihm etwas erkläre und merke, dass bei ihm der Groschen gefallen ist - das hat man nur als Ausbilder.