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Investor Relations

    Quartalsergebnis

    TOMORROW FOCUS AG steigert Umsatz im ersten Quartal 2009 um 17,5 Prozent - EBITDA und EBIT trotz hoher Investitionen auf Vorjahresniveau

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG


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    München, 11. Mai 2009 - Die TOMORROW FOCUS AG, einer der führenden
    börsennotierten Internet-Medienkonzerne Deutschlands, konnte ihren
    Konzernumsatz im ersten Quartal 2009 nach endgültigen Zahlen um 17,5
    Prozent von 16,9 Millionen Euro auf 19,8 Millionen Euro steigern.

    Maßgeblich hierfür war ein Umsatzanstieg im E-Commerce-Segment um rund 32
    Prozent auf 14,8 Millionen Euro aufgrund eines anhaltend hohen
    Unternehmenswachstums der HolidayCheck AG und der Elitemedianet GmbH.
    Das Segment Portal verzeichnete hingegen im ersten Quartal
    werberezessionsbedingt einen Umsatzrückgang um rund 9 Prozent auf 3,8
    Millionen Euro.

    Gleichwohl konnten in allen Kerngeschäftsfeldern, so auch im Bereich der
    Online-Vermarktung, Marktanteile hinzugewonnen werden.
    Trotz Ergebnisbelastungen aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen im
    Segment Portal in Höhe von 0,3 Millionen Euro und hoher Investitions- und
    Marketingaufwendungen im Portal- und E-Commerce-Segment zum weiteren Ausbau
    der Marktanteile, wurde ein Konzern-EBITDA und Konzern-EBIT im ersten
    Quartal 2009 auf Vorjahresniveau erzielt.

    Im Detail erreichte das Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und
    Abschreibungen (Konzern-EBITDA) des ersten Quartals 2009 1,9 Millionen Euro
    (Q1/2008: 1,9 Millionen Euro).

    Auch das operative Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (Konzern-EBIT)
    erreichte im ersten Quartal 2009 mit 1,0 Millionen Euro den Wert des
    Vorjahresquartals.

    Das Konzern-EBT und das Konzernjahresergebnis des ersten Quartals 2009
    wurden hingegen durch nichtoperative Effekte in Höhe von insgesamt rund 2,3
    Millionen belastet.
    So führte eine Gewinnausschüttung der HolidayCheck AG für die
    Geschäftsjahre 2006 bis 2008 zu einer Auszahlung an die
    Minderheitsgesellschafter in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro und damit zu
    einer entsprechenden Ergebnisbelastung des Finanzergebnisses.
    Nicht zahlungswirksame Aufwendungen für die Aufzinsung von
    Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Erwerb der HolidayCheck AG und der
    Elitemedianet GmbH belasteten das Finanzergebnis mit weiteren 0,6 Millionen
    Euro (Q1/2008: 0,4 Millionen Euro).
    Aus Währungsdifferenzen im Zusammenhang mit der Ausübung der Put-/
    Calloption bei HolidayCheck ergab sich ferner eine nichtoperative Belastung
    des Finanzergebnisses in Höhe von rund 0,3 Millionen Euro.

    Anlaufverluste aus neuen Geschäftsfeldern führten außerdem zu einer
    Belastung des Konzern-EBT in Höhe von 0,6 Millionen Euro (Q1/2008: 0,2
    Millionen Euro).

    Das Konzernergebnis vor Steuern (Konzern-EBT) des ersten Quartals 2009
    belief sich daher auf minus 1,5 Millionen Euro nach 0,5 Millionen Euro im
    Vorjahresquartal.

    Das Konzernjahresergebnis vor Minderheiten reduzierte sich im ersten
    Quartal 2009 auf minus 1,8 Millionen Euro gegenüber 0,4 Millionen Euro im
    Vorjahresquartal.

    Das Konzernjahresergebnis nach Minderheiten reduzierte sich im ersten
    Quartal 2009 auf minus 1,9 Millionen Euro gegenüber 0,4 Millionen Euro im
    Vorjahresquartal.

    Das Konzernergebnis pro Aktie des ersten Quartals 2009 belief sich auf
    minus 0,04 Euro nach 0,01 Euro im Vorjahresquartal.

    Im weiteren Jahresverlauf sind im Segment E-Commerce erneut hohe
    Investitionen geplant.
    So soll die Internationalisierung der HolidayCheck AG weiter vorangetrieben
    und die Marktstellung im deutschsprachigen Raum kontinuierlich ausgebaut
    werden.
    Das Partnervermittlungsportal ElitePartner wird aufgrund der erfreulichen
    Neukundenentwicklung im zweiten Quartal erneut intensive
    Marketingaktivitäten betreiben. Da anfallende Marketingaufwendungen sofort
    verbucht werden, Umsätze aber erst in der Zukunft entstehen, ist zunächst
    mit einer überproportionalen Ergebnisbelastung zu rechnen.

    Im Portalsegment sind weitere Investitionen in das Reichweitenwachstum von
    FOCUS Online sowie in den Markenaufbau automatisierter Geschäftsmodelle,
    wie dem Nachrichtenaggregator nachrichten.de und dem Finanzportal
    finanzen100.de geplant. Beide Angebote sollen Mitte des Jahres online
    gehen.

    Im zweiten Quartal 2009 wird mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends im
    Bereich E-Commerce gerechnet. Auch im Bereich der Onlinevermarktung
    zeichnen sich im zweiten Quartal ansteigende Portalumsätze ab. Ziel ist es,
    gerade im konjunkturell schwierigen Marktumfeld, Marktanteile in den
    Kerngeschäftsfeldern hinzuzugewinnen.

    Der Zwischenbericht für das erste Quartal 2009 wird voraussichtlich im
    Laufe des 13. Mai 2009 unter www.tomorrow-focus.de veröffentlicht.





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    Armin Blohmann
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    Leiter Konzernkommunikation und Investor Relations

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