head unternehmen 20120712
 
Das Unternehmen
    jamedarelaunch

    Eine reife Teamleistung: Relaunch bei jameda



    Im Frühjahr 2011 erreichte jameda die Marktführerschaft: Ein kompletter Relaunch in Funktionalität und Design soll die Arztempfehlung nun noch deutlicher vom Wettbewerb absetzen.

    Es ist 6:48 Uhr am 16. Dezember 2011 als Michael Nowak, Chief Technology Officer, kurz CTO, von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda, die wohl größte Herausforderung nach der Gründung für das junge Unternehmen zum erfolgreichen Abschluss führt: Er stellt die sowohl grafisch als auch funktional komplett überarbeitete neue Website von jameda online. „In diesem Moment waren wir alle nur unglaublich erleichtert, dass wir unseren Relaunch just-in-time abschließen konnten und ich habe mich auf etwas Schlaf gefreut“, beschreibt Nowak den Moment des Livegangs. „Erst in den folgenden Tagen und natürlich mit den ersten Auswertungen, wie die Nutzer das Portal annehmen, waren wir uns auch des Erfolges dieses riesigen Entwicklungsschrittes für jameda wirklich sicher“.

    Seinen Anfang nimmt das Projekt Relaunch exakt 218 Tage zuvor, am 12. Mai 2011: Das Relaunch-Team um Geschäftsführer Dr. Philipp Goos und CTO Michael Nowak sitzt zum ersten gemeinsamen Meeting zusammen und definiert die Ziele des Projektes. Dabei ist schnell klar, dieser Relaunch wird eine besondere Dimension haben.

    Für eine solch umfangreiche Überarbeitung sprechen gleich mehrere Gründe: Zum einen hat jameda Anfang des Jahres 2011 endgültig die Marktführerschaft im Sektor Arztbewertungen erreicht. Kein anderes Portal zum Suchen und Bewerten von Ärzten wird in Deutschland von mehr Patienten genutzt als jameda. Diesen Anspruch der Marktführerschaft gilt es nun mit einem überlegenen Produkt weiter auszubauen. Gleichzeitig soll der Erfolg durch ein neues Coporate Design, das dem Marktführer ein unverwechselbares Gesicht gibt, zusätzlich unterstützt werden. Und schließlich ist auch der Entwicklungsstand von jameda ideal für den kompletten Relaunch: „Ab einer gewissen Unternehmensgröße wird es immer schwieriger, so tiefgreifende Veränderungen noch effizient umzusetzen“, erklärt Geschäftsführer Goos. „Durch das rasante Wachstum von jameda werden wir diese Größe bald erreicht haben. Daher war der ideale und wahrscheinlich auch letzte Moment für einen derartigen Relaunch gekommen“.

    Die patientenzentrierte Arztsuche – Herzstück des Relaunchs

    Patienten, die einen Arzt suchen, haben unterschiedliche Bedürfnisse. Der erfolgreiche 30-Jährige Großstädter mit Erkältung sucht einen Arzt mit Praxis um die Ecke, der ihm unkompliziert und schnell ein Erkältungsmittel verschreibt. Der chronisch Kranke legt großen Wert auf die Weiterbildungen des Arztes zu seinem individuellen Krankheitsbild und nimmt für die Anfahrt zum passenden Arzt auch mal weite Wege in Kauf. Die Mutter des 8-Jährigen mit Karies sucht einen kinderfreundlichen Zahnarzt, der ihrem Kind die Angst vor dem Bohrer nehmen kann. Kurz: um Patienten genau zum richtigen Arzt zu führen, muss eine Arztsuche mehr bieten als die Suche nach Facharzt und Ort. „Uns war von Anfang an klar, dass die nächste Entwicklungsstufe von jameda noch stärker die verschiedenen Bedürfnisse von Patienten berücksichtigen soll“, erklärt Produktmanager Fritz Edelmann. Folgerichtig stellt das Team die Wünsche der Nutzer in den Mittelpunkt und führt den gesamten Relaunch-Prozess nach den Regeln des User Centered Designs durch. Unterstützt werden sie bei diesem Vorgehen von der Technik- und Kreativagentur Tomorrow Focus Technologies (TFT).

    Den Startschuss zur Konzeption des neuen jameda gibt dann auch eine Patientenbefragung: In welchen Situationen nutzen Sie jameda? Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie an eine Arztsuche? Welche Ansprüche stellen Sie an Ihren Arzt?



    Die Ergebnisse dieser Erhebung sind die zentrale Basis des neuen Portals und beispielsweise in die Konzeption der neuen Arztsuche eingeflossen: Seit dem Relaunch können Patienten ihre Suchergebnisse über patientenzentrierte Filter immer weiter nach ihren Bedürfnissen einschränken und werden so, wie durch einen Trichter, genau zum richtigen Arzt geführt. Diese Filter umfassen neben Ort und Fachgebiet auch die Möglichkeit, die Suche beispielsweise nach arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten, Weiterbildungen des Arztes oder besonders guten Bewertungen bei bestimmten Kriterien, wie Wartezeiten, Kinderfreundlichkeit oder Parkplatzsituation weiter zu verfeinern.

    Quantität und Qualität

    „Ich bin sehr zufrieden. Die Behandlung war top, genau wie die Ausstattung der Praxis. Allerdings musste ich sehr lange auf einen Termin warten.“ Solche und ähnliche Berichte von Patienten zu ihren Praxiserfahrungen sind für die Nutzer von jameda ein entscheidendes Kriterium bei der Arztwahl und – so ergaben auch die Patientenbefragungen – wichtiger als die reine Notenbewertung. Daher war ein zentrales Ziel des Relaunchs, die Nutzer zu mehr aussagekräftigen Freitextbewertungen zu animieren. Dazu arbeitete das Relaunch-Team eng mit den Nutzern zusammen und analysierte deren Verhalten während des Bewertungsprozesses mit Hilfe von Prototypen des künftigen Online-Auftritts. In Folge verschlankten die Entwickler den gesamten Bewertungsprozess um alle Elemente, die den Nutzer von der Aufgabe des Bewertens ablenken könnten. Gleichzeitig strukturierten sie den Bewertungsablauf um: Der Patient beginnt seine Bewertung nun mit der Eingabe eines freien Erlebnisberichts, der zum obligatorischen Bestandteil der Bewertung geworden ist. Die Vergabe der Schulnoten zu den festen jameda-Bewertungsfragen folgt erst im Anschluss an die Freitexteingabe. „Mit der Aufnahme des Freitextes in den Katalog der Pflichtfelder sind wir ein gewisses Risiko eingegangen, dass unsere Bewertungen dann deutlich zurückgehen werden“, sagt Goos. „Doch die individuelle Begründung der Notenbewertung ist für die Qualität so wichtig, dass wir das Risiko bewusst in Kauf genommen haben“.

    Und die Bedenken waren unbegründet. Die Umstrukturierung des Bewertungsprozesses ist so erfolgreich, dass die Einführung des verpflichtenden Freitextes nicht zu weniger Bewertungen führte. Im Gegenteil: „Seit dem Relaunch ist die Anzahl der auf jameda abgegebenen Bewertungen um insgesamt 20 Prozent gestiegen. Bei den Bewertungen mit Freitext verzeichnet das Portal sogar eine Steigerung von rund 60 Prozent“, sagt Markus Reif, Leiter Suchmaschinenoptimierung und Kooperationen.

    Ein unverwechselbares Gesicht

    Ein Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert, dies war die Herausforderung an die Neugestaltung des Corporate Designs von jameda, der sich Art Director Jan Richter stellte. Das neue jameda fällt auf: Dafür sorgen ein einprägsames Logo und eine erweiterte Farbpallette mit kräftigen Grün- und Blautönen. Beides trägt zu einem deutlich erhöhten Wiedererkennungswert bei. Zudem zeigt sich das Portal nun deutlich aufgeräumter. Dies fällt besonders auf der stark reduzierten Startseite auf, in deren Mittelpunkt die Arztsuche den Nutzerblick auf sich lenkt.

    „Die 218 Tage Relaunch waren für das ganze jameda Team unglaublich intensiv. Jetzt sind wir erleichtert und stolz darauf, diese Herausforderung so erfolgreich abgeschlossen zu haben. Und wir sind alle überzeugt, dass wir nun nicht nur die größte, sondern mit Abstand auch die beste Arztempfehlung in Deutschland sind“, bringt Goos das Ergebnis des Relaunchs auf den Punkt.

    Ansprechpartner

    Elke Ruppert
    Elke Ruppert

    Leitung Unternehmenskommunikation

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